Femto-LASIK

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Die LASIK (Laser-in-situ-Keratomileusis)-Methode wird seit 1997 angewendet und erzielt äußerst präzise Ergebnisse. Neben dem seit über 20 Jahren bewährten Excimerlaser trägt der Einsatz des modernen Femtosekundenlasers dazu bei, dass die Femto-LASIK ein schnelles, sicheres und wissenschaftlich anerkanntes Verfahren zur Korrektur moderater Fehlsichtigkeiten darstellt.

Die Femto-LASIK ist geeignet für die Behandlung von -1,0 bis ca. -8,0 Dioptrien Kurzsichtigkeit, bis ca. +3,0 Dioptrien Weitsichtigkeit und bis ca. 5,0 Dioptrien Hornhautverkrümmung. Die Eignung zu einer Femto-LASIK hängt aber noch von weiteren Parametern wie z.B. der Hornhautdicke und der Hornhauttopographie ab.

 

Ablauf einer Femto-LASIK Behandlung:

OP Charlotte2Nachdem Sie ein leichtes Beruhigungs-mittel bekommen haben und die Hornhaut mit Tropfen betäubt wurde, präpariert Fr. Dr. Kemmerling mit dem Femtosekundenlaser eine hauchdünne Lamelle der Hornhaut (Flap), die sie mit chirurgischen Instrumenten zur Seite klappt. Nun wird mit dem Excimerlaser im Inneren der Hornhaut völlig schmerzfrei Gewebe in zuvor genau definiertem Profil und Menge abgetragen. Anschließend legt Fr. Dr. Kemmerling den Flap wieder passgenau zurück. Dieser schmiegt sich sofort wieder an und verschließt die Hornhaut wie ein körpereigener Verband.

 

Direkt nach der Behandlung ist das Sehen schon viel besser als zuvor ohne Brille. Die Augen tränen in den ersten Stunden noch stark und sind sehr lichtempfindlich. Bei der ersten Nachkontrolle am nächsten Tag ist die Sehschärfe meist schon so gut, dass das Autofahren wieder erlaubt werden kann. In den ersten Tagen nach der Behandlung sollte noch auf Sport und Schminken verzichtet werden. Sie sollten in den ersten Wochen auch nicht stark an den Augen reiben. Trockene Augen und vorübergehende Blenderscheinungen in der Dämmerung sind häufige Nebenerscheinungen von Augenlasergehandlungen. Diese klingen in aller Regel nach wenigen Wochen ab.